Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Die Umsetzung der Mitbestimmungsrechte im Gespräch

06.06. - 08.06.2018 - 18257 - Trier, Mercure Hotel Porta Nigra

Seminarinhalt

Zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung finden regelmäßig Verhandlungen statt, in denen beide Seiten versuchen, ihre Interessen zu realisieren. Die Umsetzung der Mitbestimmung in Gesprächen und Verhandlungen ist für jeden Betriebsrat eine Herausforderung. Betriebsvereinbarungen und Regelungsabsprachen sollen im Interesse der Belegschaft ausgehandelt werden.

Leichter gesagt als getan? In unserem Seminar gehen wir der Sache auf den Grund und bieten Antworten auf zentrale Verhandlungsfragen. Handfeste Hilfen für ihre Verhandlungsstrategie ermöglichen es, eigene Verhandlungsziele zu verfolgen und dem Verhandlungspartner standfest und fair gegenüberzutreten. Die TeilnehmerInnen erlernen wesentliche rhetorische Fähigkeiten an Hand praxisnaher Beispiele und in der konkreten Übungssituation.

Seminarthemen

Grundlagen Verhandlungsführung
· Begriffsklärungen
· Verhandlungsstile und ihre Wirkungen
· Bestimmung des persönlichen Verhandlungsstils
· Sachgerechte Verhandlungsführung

Vorbereitung auf Verhandlungen
· Analyseverfahren zur Situationsbestimmung
· Spielräume ausloten
· Machtfaktoren erkennen
· Verhandlungsinteressen erkennen
· Maßstab für den Verhandlungserfolg entwickeln
· Flexibilität aufbauen

Gestaltung des Verhandlungsverlaufs
· Atmosphärekiller erkennen
· taktische und offene Kommunikation in Verhandlungen
· Kommunikationssteuerung durch nondirektives Verhalten
· Bedeutung der Visualisierung von Zwischenergebnissen
· Umgang mit harten Verhandlungspartnern

Nachbereitung der Verhandlung
· Überarbeitung der Verhandlungstaktik
· Überprüfung mündlicher Übereinkünfte/Zeit als Machtfaktor

DozentInnen

· Sonja Geiger, Diplom-Sozialpädagogin, Persönlichkeitstrainerin, Mainz

Zielgruppen

· Betriebsratsmitglieder
· MitarbeiterInnen der Personalverwaltung
· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen
· Wirtschaftsausschussmitglieder

Seminargebühr

450,00 €

Mehrmalige Inanspruchnahme der Pflegezeit
BAG, 15.11.2011
9 AZR 348/10

Gemäß § 3 Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes über die Pflegezeit (PflegeZG) sind Beschäftigte in Betrieben, in denen der Arbeitgeber mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt, von der Arbeitsleistung vollständig oder teilweise freizustellen, wenn sie einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen. Die Pflegezeit nach § 3 PflegeZG beträgt für jeden pflegebedürftigen nahen Angehörigen höchstens sechs Monate (§ 4 Abs. 1 Satz 1 PflegeZG).

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