Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Auswirkungen der neuen EU-Richtlinie

28.08., 10.00 Uhr - 28.08.2018, 17.00 Uhr - 18271 - Kassel, Best Western PLUS Hotel Kassel City

Seminarinhalt

Die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU und das neue Bundesdatenschutzgesetz treten im Jahr 2018 in Kraft. In allen Unternehmen entsteht deshalb erheblicher Handlungsdruck. Neue datenschutzgerechte Prozesse müssen festgelegt und neue Verfahren etabliert werden. In vielen Fällen ist der Arbeitgeber darauf angewiesen, mit dem Betriebsrat neue Betriebsvereinbarungen für diverse IT-Systeme abzuschließen. Gleichzeitig eröffnen die Neuregelungen für Betriebsräte neue Möglichkeiten, den Beschäftigten Datenschutz im Unternehmen zu sichern.

In diesem Seminar verknüpfen wir technische und juristische Aspekte, um den Teilnehmern ein umfangreiches „Handwerkszeug “ für die Thematik zu vermitteln. Im technischen Teil betrachten wir die aktuellen Trends zur Digitalisierung und Cloudifizierung der Arbeit und erörtern, was aus technischer Sicht für eine Betriebsvereinbarung über IT-Systeme zu beachten ist. Im juristischen Teil widmen wir uns den Neuregelungen der Datenschutz-Grundverordnung und den Handlungsmöglichkeiten für Betriebsräte.

Seminarthemen

Ditgitale Trends
· Welche neuen digitalen Trends gibt?
· Welche Auswirkungen haben sie auf die Arbeitnehmer?
· Die „Cloudifizierung“ der Arbeit - Office 365, Azure & Co.

Betriebsratsarbeit und Datenschutz
· Was ist aus technischer Sicht für eine BV zu beachten?
· Beschäftigtendatenschutz - Wo stehen wir heute
· Welche aktuellen Urteile gibt es zum Thema

Grundlagen
· Grundzüge der DS-GVO
· Grundzüge des neuen BDSG
· Welche neuen Möglichkeiten gibt es für Unternehmen?
· Welche neuen Möglichkeiten gibt es für Betriebsräte?

Schutz der ArbeitnehmerInnen
· Abbau oder Festigung von Schutzstandards für Mitarbeiter?
· Welche Handlungsnotwendigkeiten für Betriebsräte ergeben sich aus den Neuregelungen?

DozentInnen

· Rolf-Christian Otto, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Kassel

Zielgruppen

· Betriebsratsmitglieder
· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen

Seminargebühr

250,00 €

Anspruch auf Arbeitszeit- verringerung bei Arbeitszeitvorgaben des Entleihers
BAG, 13.11.2012
9 AZR 259/11

In einem Betrieb, in dem in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt werden, kann ein Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestanden hat, von dem Arbeitgeber verlangen, dass seine vertraglich vereinbarte Arbeitszeit verringert wird (§ 8 Abs. 1 TzBfG). Der Arbeitgeber hat der Verringerung der Arbeitszeit zuzustimmen, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen (§ 8 Abs. 4 Satz 1 TzBfG). Diese hat er darzulegen und gegebenenfalls nachzuweisen.

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