Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Wirkungsvolle Vorträge konzipieren und referieren

Dieses Seminar ist Bestandteil der Reihe Expertenwissen "Reden und überzeugen, verhandeln und Gespräche führen"

Mehrwert für die Arbeit im Betriebsratsgremium

notwendiges Spezialwissen für die Betriebsratsarbeit

Dieses Seminar unterstützt jeden Einzelnen, die fachlichen Kompetenzen als Betriebsrat systematisch und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Über die Einzelbuchung des Seminars hinaus bietet IPAA dieses Expertenwissen in Form eines Bündelns von folgenden Einzelseminaren an:

  • Sicher im Gespräch - Zuhören, reden und überzeugen

  • Mit Reden inspirieren, im Vortrag überzeugen

  • Clever verhandeln - Souverän, wirkungsvoll und effizient

  • Beratungsgespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führen

Das jeweils benötigte Spezialwissen wird durch den Besuch dieser inhaltlich in Beziehung stehender IPAA-Einzelseminare (Modulverbund) systematisch und nachhaltig vermittelt.

Die Veranstaltungsreihe lebt vom theoretischen Input, der Reflektion von Praxiserfahrungen und von Trainings- und Übungsphasen.

Ziel ist, dass sich die Teilnehmenden persönlich einem Kernkompetenzfeld widmen bzw. den gewählten Schwerpunkt zum zertifizierten "Expertenwissen Reden und überzeugen, verhandeln und Gespräche führen" nutzen.

Expertenwissen mit Zertifizierung

Nach Abschluss aller Veranstaltungen in einem Kompetenzbereich, innerhalb eines Zeitraums von zwei bis drei Jahren, erfolgt eine Zertifizierung zum Betriebsrat mit der Kernkompetenz in seinem besonderen persönlichen Schwerpunkt.

Der Besuch aller im jeweiligen Kernkompetenzbereich angebotenen Fortbildungen wird mit einem gemeinsamen Zertifikat von IPAA und IVTM abgeschlossen.

Das Zertifikat bescheinigt einerseits, dass ein Fachwissen in einem Kerkompetenzbereich erworben wurde, das im eigenen Betrieb oder auch nach der Betriebsratszeit für neue berufliche Herausforderungen genutzt werden kann.

04.06. - 06.06.2018 - 18259E - Trier, Mercure Hotel Porta Nigra

Seminarinhalt

Die nächste Betriebsversammlung steht vor der Tür und Ihnen läuft schon ein Schauer über den Rücken, wenn Sie an die von Ihnen erwartete Rede oder Präsentation denken? Auch wenn Sie in persönlichen Gesprächen überzeugend argumentieren können, fällt es Ihnen im Scheinwerferlicht der Bühne regelmäßig.

Dieses Seminar macht Sie fit für die erfolgreiche Bewältigung von Reden und Präsentationen vor BetriebsratskollegInnen und der Belegschaft. Dabei widmet es der Auswahl und Strukturierung von Inhalten ebenso viel Aufmerksamkeit wie ihrer Darstellung und rhetorischen Darbietung. Ziel ist die Vermittlung eines praxiserpropten Rüstzeugs, das Ihnen bestmögliche Orientierung während der Vorbereitung und Durchführung von Präsentationen und Reden gibt.

Seminarthemen

Der Köder muss dem Fisch schmecken: Alles beginnt mit einer guten Zielgruppenanalyse

Ohne Ziel kann man nicht ankommen
· Formulierung von Kommunikationszielen und zentralen Botschaften

Erst ein erkennbarer roter Faden schafft Orientierung
· Auswahl und Strukturierung geeigneter Inhalte

Jeder Auftritt braucht die passende Dramaturgie
· Vom knackigen Einstieg zum fulminanten Finale

Schreiben fürs Hören, nicht fürs Lesen
· Alles rund um die sprachliche Ausgestaltung von Reden und Präsentation

Körpersprache gezielt einsetzen
· Gestik
· Mimik
· Körpergestaltung

Das Auge hört und urteilt mit
· Über die geeignete Visualisierung von Inhalten

Nicht aus der Ruhe bringen lassen
· Umgang mit Stress und Störungen

DozentInnen

· Bernd Meyer, Geschäftsführer REFLEXIO Coaching, Laatzen

Zielgruppen

· Betriebsratsmitglieder
· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen

Seminargebühr

450,00 €

Beschwerdestelle nach AGG und Mitbestimmung des Betriebsrats
BAG, 21.07.2009
1 ABR 42/08

Der Betriebsrat hat mitzubestimmen bei der Einführung und Ausgestaltung des Verfahrens, in dem Arbeitnehmer ihr Beschwerderecht nach dem AGG wahrnehmen können. Gemäß § 13 Abs. 1 Satz 1 AGG haben die Beschäftigten das Recht, sich bei den zuständigen Stellen des Betriebs oder des Unternehmens zu beschweren, wenn sie sich aus einem der im AGG genannten Gründe - zB. wegen ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihres Alters - benachteiligt fühlen. Nach § 12 Abs. 5 AGG muss der Arbeitgeber die hierfür zuständige Stelle im Betrieb bekannt machen. Die Beachtung eines bestimmten Verfahrens, um sich zu beschweren, ist nicht vorgeschrieben. Seine Einführung und Ausgestaltung unterfällt nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG der Mitbestimmung des Betriebsrats. Der Betriebsrat kann zu diesem Zweck selbst initiativ werden und ein Beschwerdeverfahren über die Einigungsstelle durchsetzen. Dagegen hat er kein Mitbestimmungsrecht bei der Frage, wo der Arbeitgeber die Beschwerdestelle errichtet und wie er diese personell besetzt. Hierbei handelt es sich um mitbestimmungsfreie organisatorische Entscheidungen. Errichtet der Arbeitgeber eine überbetriebliche Beschwerdestelle, steht das Mitbestimmungsrecht beim Beschwerdeverfahren nicht dem örtlichen Betriebsrat, sondern dem Gesamtbetriebsrat zu.

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