Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Der Betriebsrat als Konfliktmoderator

Dieses Seminar ist Bestandteil der Reihe Expertenwissen "Konflikte erkennen, verstehen und konstruktiv lösen"

Mehrwert für die Arbeit im Betriebsratsgremium

notwendiges Spezialwissen im Betriebsratsgremium

Dieses Seminar unterstützt jeden Einzelnen, die fachlichen Kompetenzen als Betriebsrat systematisch und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Über die Einzelbuchung des Seminars hinaus bietet IPAA dieses Expertenwissen in Form eines Bündelns von folgenden Einzelseminaren an:

  • Mensch ärgere Dich nicht!

  • Grenzgang im Beruf

  • Konflikte professionell moderieren

  • Mobbing - wenn der Arbeitsplatz zum Alptraum wird

Das jeweils benötigte Spezialwissen wird durch den Besuch dieser inhaltlich in Beziehung stehender IPAA-Einzelseminare (Modulverbund) systematisch und nachhaltig vermittelt.

Die Veranstaltungsreihe lebt vom theoretischen Input, der Reflektion von Praxiserfahrungen und von Trainings- und Übungsphasen.

Ziel ist, dass sich die Teilnehmenden persönlich einem Kernkompetenzfeld widmen bzw. den gewählten Schwerpunkt zum zertifizierten ""Konflikte erkennen, verstehen und konstruktiv lösen" nutzen.

Expertenwissen mit Zertifizierung

Nach Abschluss aller Veranstaltungen in einem Kompetenzbereich, innerhalb eines Zeitraums von zwei bis drei Jahren, erfolgt eine Zertifizierung zum Betriebsrat mit der Kernkompetenz in seinem besonderen persönlichen Schwerpunkt.

Der Besuch aller im jeweiligen Kernkompetenzbereich angebotenen Fortbildungen wird mit einem gemeinsamen Zertifikat von IPAA und IVTM abgeschlossen.

Das Zertifikat bescheinigt einerseits, dass ein Fachwissen in einem Kerkompetenzbereich erworben wurde, das im eigenen Betrieb oder auch nach der Betriebsratszeit für neue berufliche Herausforderungen genutzt werden kann.

28.08. - 30.08.2019 - 19226E - Billerbeck, Hotel Weissenburg

Seminarinhalt

Konflikte professionell moderieren, ist wie eine Führung durch schwieriges Gelände, in dem Gefahren drohen, die nur der konfliktkundige Moderator kennt und bewältigen kann.

Grundannahme des kooperativen Konfliktlösungsansatzes ist, dass jeder konfliktbeteiligte Experte des eigenen Konfliktes ist. Die Rolle des Konfliktmoderators besteht darin, die Konfliktbeteiligten mit geeigneten fachlichen Methoden im Rahmen des Mediationsprozesses dabei zu unterstützen, eigenständige Lösungen zu entwickeln, die passgenau, konsensfähig und dauerhaft sind.

Neben einer kurzen Einführung in die kooperative Konflikttheorie (Harwardschool of mediation) wird es in diesem Seminar insbesondere um die konkrete Praxis der Begleitung und Moderation von Konflikten innerhalb des betrieblichen Umfeldes gehen.

Dieses Seminar richtet sich an Betriebsräte, die die Techniken der professionellen Konfliktmoderation bei Problemen Dritter erlernen wollen. Für TeilnehmerInnen, die bereits das Seminar „Konflikte als Chance begreifen und kompetent bewältigen“ besucht haben, ist es eine sinnvolle Ergänzung.

Seminarthemen

Eskalationsstufen von Konflikten

Konfliktarten

Der Betriebsrat als allparteilicher Moderator von Konflikten

Methoden der Konfliktklärung der Lösungsfindung

Phasen der Konfliktmoderation

Fallbeispiele der Konfliktmoderation

DozentInnen

· Maria Nacke-Viedenz, Institut für Verhaltens-, Team und Managementtraining GmbH, Dortmund

Zielgruppen

· Betriebsratsmitglieder
· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen

Seminargebühr

450,00 €

Arbeitszeugnis - kein Anspruch des Arbeitnehmers auf Dank und gute Wünsche
BAG, 11.12.2012
9 AZR 227/11

Der Arbeitgeber ist gesetzlich nicht verpflichtet, das Arbeitszeugnis mit Formulierungen abzuschließen, in denen er dem Arbeitnehmer für die geleisteten Dienste dankt, dessen Ausscheiden bedauert oder ihm für die Zukunft alles Gute wünscht. Das einfache Zeugnis muss nach § 109 Abs. 1 Satz 2 GewO mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit enthalten. Der Arbeitnehmer kann gemäß § 109 Abs. 1 Satz 3 GewO verlangen, dass sich die Angaben darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis (qualifiziertes Zeugnis) erstrecken. Aussagen über persönliche Empfindungen des Arbeitgebers gehören damit nicht zum notwendigen Zeugnisinhalt. Ist der Arbeitnehmer mit einer vom Arbeitgeber in das Zeugnis aufgenommenen Schlussformel nicht einverstanden, kann er nur die Erteilung eines Zeugnisses ohne diese Formulierung verlangen.

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