Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

§ 87 BetrVG - Das Herzstück der Mitbestimmung

Termin in Planung

Seminarinhalt

Die Mitbestimmungsrechte des § 87 BetrVG sind für die betriebliche Praxis von erheblicher Bedeutung. Weder Arbeitgeber noch Betriebsrat können wirksam allein handeln. Der Betriebsrat hat in den meisten Fällen ein echtes Initiativrecht.

Es gibt kaum einen Bereich im täglichen betrieblichen Geschehen, der nicht den § 87 BetrVG berührt. Daher ist es notwendig, dass alle Betriebsratsmitglieder, Jugend- und AuszubildendenvertreterInnen, Vertrauenspersonen für schwerbehinderte Menschen und SachbeabeiterInnen im Personalwesen den § 87 BetrVG mit all seinen Teilbestimmungen bestens kennen und sich intensiv mit ihm, mit seinen Grenzen und Möglichkeiten auseinander setzen.

Dieses Seminar bietet dafür die beste Voraussetzung und ist für die Arbeit vor Ort unentbehrlich.

Seminarthemen

Ausübung der erzwingbaren Mitbestimmung
· Vorrang von Gesetz und Tarifvertrag
· Regelungsabsprache
· Betriebsvereinbarungen
· Initiativrecht des Betriebsrats

Gegenstand der erzwingbaren Mitbestimmung
· Ordnung im Betrieb und Verhalten der Arbeitnehmer
· Lage und Verteilung der Arbeitszeit
· Vorübergehende Veränderung der täglichen Arbeitszeit
· Überstunden und Kurzarbeit
· Urlaubsplanung und Urlaubsgrundsätze
· Technische Einrichtungen zur Kontrolle der Arbeitnehmer
· Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten sowie Gesundheitsschutz
· Sozialeinrichtungen des Betriebes
· Betriebliche Lohngestaltung
· Grundsätze über das Betriebliche Vorschlagswesen
· Festsetzung der Akkord- und Prämiensätze
· Betriebliche Altersversorgung

DozentInnen

· Jürgen Oehlmann, Rechtsanwalt, Bremen
· Marion Zehe, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Berlint

Zielgruppen

· Betriebsratsmitglieder
· Mitglieder der Personalabteilungen
· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen

Seminargebühr

750,00 €

Anspruch auf Arbeitszeitver- ringerung bei Arbeitszeitvorgaben des Entleihers
BAG, 13.11.2012
9 AZR 259/11

In einem Betrieb, in dem in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt werden, kann ein Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestanden hat, von dem Arbeitgeber verlangen, dass seine vertraglich vereinbarte Arbeitszeit verringert wird (§ 8 Abs. 1 TzBfG). Der Arbeitgeber hat der Verringerung der Arbeitszeit zuzustimmen, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen (§ 8 Abs. 4 Satz 1 TzBfG). Diese hat er darzulegen und gegebenenfalls nachzuweisen.

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