Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Das Instrument für ein effektives Miteinander

Dieses Seminar ist Bestandteil der Reihe Expertenwissen "Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden"

Mehrwert für die Arbeit im Betriebsratsgremium

notwendiges Spezialwissen im Betriebsratsgremium

Dieses Seminar unterstützt jeden Einzelnen, die fachlichen Kompetenzen als Betriebsrat systematisch und nachhaltig weiterzuentwickeln.

Über die Einzelbuchung des Seminars hinaus bietet IPAA dieses Expertenwissen in Form eines Bündelns von folgenden Einzelseminaren an:

  • Entscheidungstraining

  • Mit Zielen die Betriebsratsarbeit steuern

  • Professioneller Umgang und Moderation mit Problemen

  • Kollegiale Beratung

Das jeweils benötigte Spezialwissen wird durch den Besuch dieser inhaltlich in Beziehung stehender IPAA-Einzelseminare (Modulverbund) systematisch und nachhaltig vermittelt.

Die Veranstaltungsreihe lebt vom theoretischen Input, der Reflektion von Praxiserfahrungen und von Trainings- und Übungsphasen.

Ziel ist, dass sich die Teilnehmenden persönlich einem Kernkompetenzfeld widmen bzw. den gewählten Schwerpunkt zum zertifizierten "Expertenwissen Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden" nutzen.

Expertenwissen mit Zertifizierung

Das jeweils benötigte Spezialwissen wird durch den Besuch dieser inhaltlich in Beziehung stehender IPAA-Einzelseminare (Modulverbund) systematisch und nachhaltig vermittelt.

Die Veranstaltungsreihe lebt vom theoretischen Input, der Reflektion von Praxiserfahrungen und von Trainings- und Übungsphasen.

Ziel ist, dass sich die Teilnehmenden persönlich einem Kernkompetenzfeld widmen bzw. den gewählten Schwerpunkt zum zertifizierten "Expertenwissen Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden" nutzen.

20.03. - 22.03.2019 - 19203E - Bremen, Best Western Hotel zur Post

Seminarinhalt

"Man muss das Rad nicht immer wieder neu erfinden!"

Nach dieser Devise entlastet die kollegiale Beratung - als strukturierte Beratungsform in Gruppen - Betriebsräte in ihrem herausfordernden Berufsalltag.

Betriebsräte profitieren in der kollegialen Beratung von den Erfahrungen und Kompetenzen anderer. Bei aktuellen und konkreten betrieblichen Problemen unterstützen und beraten sie sich gegenseitig unter Gleichen bei der Lösungs- und Entscheidungsfindung. Im Gegensatz zur externen Beratung können akute Fälle ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand zeitnah aus eigener Kraft bewältigt werden. Folglich ist die kollegiale Beratung eine Methode, mit deren Hilfe Betriebsräte ihre lösungsorientierten Kompetenzen weiterentwickeln, ihr Rollenverständnis und Handeln als Betriebsrat optimieren können.

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen berufliche und arbeitsbezogene Praxisbeispiele, die die Betriebsräte in der Rolle des Fallgebers einbringen. Sie erhalten Tipps und Anregungen, die in ihrem Berufsalltag angewendet und umgesetzt werden können.

Seminarthemen

Ziele und Nutzen der kollegialen Beratung in der Praxis

Voraussetzungen für eine kollegiale Beratung

Grenzen der kollegialen Beratung

Ablauf und Struktur der kollegialen Beratung

Werkzeuge aus dem Methodenkoffer

Dokumentation und Visualisierung

Durchführung der kollegialen Beratung

Umsetzungsmöglichkeiten im Berufsalltag

Tipps für die Praxis

DozentInnen

· Stephanie Glos, Dipl.-Arbeitswissenschafterin MA, Institut für Verhaltens-, Team und Managementtraining GmbH, Dortmund

Zielgruppen

· Betriebsratsmitglieder
· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen

Seminargebühr

450,00 €

Beschwerdestelle nach AGG und Mitbestimmung des Betriebsrats
BAG, 21.07.2009
1 ABR 42/08

Der Betriebsrat hat mitzubestimmen bei der Einführung und Ausgestaltung des Verfahrens, in dem Arbeitnehmer ihr Beschwerderecht nach dem AGG wahrnehmen können. Gemäß § 13 Abs. 1 Satz 1 AGG haben die Beschäftigten das Recht, sich bei den zuständigen Stellen des Betriebs oder des Unternehmens zu beschweren, wenn sie sich aus einem der im AGG genannten Gründe - zB. wegen ihres Geschlechts, ihrer Religion oder ihres Alters - benachteiligt fühlen. Nach § 12 Abs. 5 AGG muss der Arbeitgeber die hierfür zuständige Stelle im Betrieb bekannt machen. Die Beachtung eines bestimmten Verfahrens, um sich zu beschweren, ist nicht vorgeschrieben. Seine Einführung und Ausgestaltung unterfällt nach § 87 Abs. 1 Nr. 1 BetrVG der Mitbestimmung des Betriebsrats. Der Betriebsrat kann zu diesem Zweck selbst initiativ werden und ein Beschwerdeverfahren über die Einigungsstelle durchsetzen. Dagegen hat er kein Mitbestimmungsrecht bei der Frage, wo der Arbeitgeber die Beschwerdestelle errichtet und wie er diese personell besetzt. Hierbei handelt es sich um mitbestimmungsfreie organisatorische Entscheidungen. Errichtet der Arbeitgeber eine überbetriebliche Beschwerdestelle, steht das Mitbestimmungsrecht beim Beschwerdeverfahren nicht dem örtlichen Betriebsrat, sondern dem Gesamtbetriebsrat zu.

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