Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Aus der Praxis der Aufsichtsbehörden, Überwachung des AÜG

17.09. - 19.09.2018 - 18277 - Dortmund, Mercure Hotel Dortmund Centrum

Seminarinhalt

Die Zeiten in denen Betriebsräte anhand von Stempeluhren ihrer Kontrollfunktion bei der Arbeitszeiterfassung nachkommen konnten sind längst vorbei.

Die Digitalisierung, damit auch verbundene neue, unbegrenzte Möglichkeiten die Arbeit zu leisten, losgelöst von starren Arbeitszeitmodellen, stellen Betriebsräte sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor immer größere Herausforderungen.

In Unkenntnis der Gefahren die auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Führungskräfte in den Unternehmen zukommen können, wenn Höchstarbeitszeitgrenzen leichtfertig überschritten werden, werden gesetzliche Regelungen oft missachtet.

Vielfältige rechtliche Fragen der "neuen Arbeit" ergeben sich. In diesem Seminar sollen die Aufgaben der Aufsichtsbehörden (ArbZG), sowie Gewerbeaufsichtsamt, und Berufsgenossenschaft beleuchtet, sowie ihre Einsatz- und Kontrollfunktionen dargestellt werden.

In diesem Zusammenhang soll auch auf die Einhaltung der Vorschriften des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) informiert werden.

Seminarthemen

Dem Betriebsrat obliegt die Überwachung des ArbZG
· Mitbestimmung bei der Anordnung von Mehrarbeit, § 87 Abs. 1, Ziff. 2 und 3 BetrVG
· Arbeitszeitgrenzen des § 3 ArbZG
· Arbeit in außergewöhnlichen Fällen gem. § 16 ArbZG

Arbeitszeitmodelle durch Betriebsvereinbarungen
· Vertrauensarbeitszeit
· Great Place to Work
· Homeoffice
· Arbeit außerhalb der Arbeitszeit durch Emailverkehr, Konferenzsystem u.a.

Aus der Praxis:
Aufgaben, Kontrolle und Mitwirkung der Aufsichtsbehörden - Bezirksregierung
· Überwachung der Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes in der Praxis
· Darstellung von aktuellen Fällen der Bezirksregierung
· Beratung und Unterstützung für die Überwachungspflichten des Betriebsrats

Aufgaben und Mitwirkung der Gewerbeaufsichtsämter

Aufgaben und Mitwirkung der Berufsgenossenschaften

DozentInnen

· Volker Buddenberg, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Georgsmarienhütte
· Thorsten Schmitz-Ebert, Hauptdezernent Betrieblicher Arbeitsschutz, Aufsichtsbehörde, Bezirksregierung Arnsberg

Zielgruppen

· Betriebsratsmitglieder
· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen

Seminargebühr

450,00 €

Ersatz des Unfallschadens - Einsatz eines Privatfahrzeugs im Rahmen der Rufbereitschaft
BAG, 22.06.2011
8 ABR 102/10

Ein Arbeitnehmer, der im Rahmen seiner Rufbereitschaft bei der Fahrt von seinem Wohnort zur Arbeitsstätte mit seinem Privatwagen verunglückt, hat grundsätzlich Anspruch gegen seinen Arbeitgeber auf Ersatz des an seinem Pkw entstandenen Schadens. Die Höhe dieses Ersatzanspruchs bemisst sich nach den Regeln des innerbetrieblichen Schadensausgleichs.

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