Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Arbeitnehmer- und Beteiligungsrechte der Interessenvertreter der SBV

Termin in Planung

Seminarinhalt

Die Umstrukturierungen in den Konzernen wirken sich auch auf die Beschäftigungsverhältnisse der schwerbehinderten Menschen aus. Die Mitbestimmungs- und Beteiligungsrechte der Interessenvertretung der schwerbehinderten Menschen bei Versetzung und Änderungskündigung werden erläutert.

Wenn die Gesetzgebung zum Schutz der schwerbehinderten Menschen nicht eindeutig ist, hilft das Integrationsamt weiter. Diese Möglichkeiten werden in diesem Seminar an aktuellen Bespielen aufgezeigt.

Seminarthemen

Wie konkret muss der Arbeitsvertrag im Hinblick auf Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung sein?

Welche Möglichkeiten haben die jeweiligen gesetzlichen Interessenvertreter
der Betriebsrat - die Schwerbehindertenvertretung bei einer Versetzung
· Was sind "Versetzungsklauseln"?
· Welchen Auswirkungen haben sie für den Arbeitnehmer?

Änderungskündigung
· Was ist eine Änderungskündigung?
· Welche Besonderheiten sind nach dem SGB IX zu berücksichtigen?
· Wie kann sich der Arbeitnehmer dagegen wehren?
· Wie könnten (müssten) Schwerbehindertenvertretungen/Betriebsräte die Schwerbehinderte/Gleichgestelle ggf. im Besonderen dagegen unterstützen?

Welche Rolle spielt jeweils das Integrationsamt im Falle des Direktions-/Weisungsrechts, der Versetzung, der Änderungskündigung und nach welchen Kriterien hätte das Integrationsamt im Falle einer Änderungskündigung ggf. zu entscheiden?

Aktuelles
· Rente mit 63
· Erwerbsminderungsrente
· Mütterrente

DozentInnen

· Harald Fritsch, Dipl.-Betriebswirt, Dozent für Fragen des Schwerbehindertenrechts, Bremen

Zielgruppen

· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen
· Betriebsratsmitglieder

Seminargebühr

450,00 €

Beginn Kündigungsschutz bei schwerbehinderten Menschen
BAG, 29.11.2007
2 AZR 613/06

Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen findet nach § 90 Abs. 2 a 2. Alt. SGB IX nur dann Anwendung, wenn die in § 69 Abs. 1 Satz 2 SGB IX bestimmte Drei-Wochen-Frist bei Kündigungszugang verstrichen ist, d. h. der Arbeitnehmer muss zunächst den Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigen- schaft drei Wochen vor Zugang der Kündigung gestellt haben.

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