Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Update für die Schwerbehindertenvertretung

17.07. - 19.07.2019 - 19210 - Berlin, Mercure Hotel Berlin City

Seminarinhalt

Dieses Seminar zeigt Änderungen im Schwerbehindertenrecht auf und stellt sie im Zusammenhang mit vorhandenen Rechten. Für alle Schwerbehindertenvertretungen einschließlich der Stellvertreter, deren Grundlagenseminare bereits längere Zeit zurückliegen, bietet dieses Seminar eine gute Gelegenheit, bereits vorhandenes Wissen aufzufrischen und zu vertiefen.

Auf die aktuelle Rechtsprechung im Sozial- und Arbeitsrecht wird im Seminar ebenso eingegangen wie auf Handlungsoptionen in Informations-, Anhörungs-und Mitwirkungsfällen von Schwerbehindertenvertretungen.

Seminarthemen

Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Schwerbehindertenvertretungen

Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen Betriebsräten und Schwerbehindertenvertretungen

Grundsätze der Zusammenarbeit zwischen örtlichen Schwerbehindertenvertretungen und Stufenvertretungen (GSBV/KSBV) I

nformations- und Mitwirkungsrechte nach § 95 SGB IX

Informations- und Mitwirkungsrechte nach § 84 SGB

IX Informations- und Mitwirkungsrechte nach § 81 SGB IX, insbesondere bei
· Personalplanung
· Einstellungen
· Versetzung
· Kündigung

Betriebliche Veränderungen (Sicherung der Beschäftigung von Schwerbehinderten/Gleichgestellten)

Probleme bei den Gleichstellungsverfahren Beteiligung an Sozialplan-/Interessenausgleichsverhandlungen

DozentInnen

· Harald Fritsch, Dipl.-Betriebswirt, Dozent für Fragen des Schwerbehindertenrechts, Bremen

Zielgruppen

· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen
· Betriebsratsmitglieder

Seminargebühr

450,00 €

Beginn Kündigungsschutz bei schwerbehinderten Menschen
BAG, 29.11.2007
2 AZR 613/06

Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen findet nach § 90 Abs. 2 a 2. Alt. SGB IX nur dann Anwendung, wenn die in § 69 Abs. 1 Satz 2 SGB IX bestimmte Drei-Wochen-Frist bei Kündigungszugang verstrichen ist, d. h. der Arbeitnehmer muss zunächst den Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigen- schaft drei Wochen vor Zugang der Kündigung gestellt haben.

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