Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Umsetzung des Europäischen Rechts für Menschen mit Behinderung

Termin in Planung

Seminarinhalt

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat bereits 2006 das "Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen" sowie das dazu gehörende "Fakultativprotokoll" verabschiedet. Die Bundesrepublik hat die Verträge anerkannt. Damit sind diese Verträge rechtsverbindlich.

"Inklusion", die volle gesellschaftliche Teilhabe der Menschen mit Behinderung, ist ein Leitgedanke der Konvention. In diesem Seminar erfahren wir, was dies für die Menschen mit Behinderung in den Unternehmen bedeutet, welche Rechte und Pflichten die Unternehmen, die Betriebsräte und die Schwerbehindertenvertretungen haben. Wie setzt man die Rechte mit welchen Schritten um? Welche Betriebs- und Integrationsvereinbarungen sind sinn-voll, möglich und notwendig?

Tipps und Beispiele aus der Praxis ergänzen die Seminarthemen.

Seminarthemen

Rechtsgrundlage UN-Behindertenrechtskonvention

nationales Recht, insbesondere SGB IX und AGG

UN-Behindertenrechtskonvention in Unternehmen und im Betrieb

Umsetzungsschritte planen und gestalten:
· Strukturanalyse
· Aufstellung eines Aktionsplans
· Bildung eine Inklusionsteams

Rechte der Betriebspartner, insbesondere des Betriebsrats und der Schwerbehindertenvertretung

Erstellung von Betriebs- und Integrationsvereinbarungen

Praxistipps und Praxisbeispiele

DozentInnen

· Oliver Schmidt-Eicher, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Verden

Zielgruppen

· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen
· Betriebsratsmitglieder

Seminargebühr

450,00 €

Beginn Kündigungsschutz bei schwerbehinderten Menschen
BAG, 29.11.2007
2 AZR 613/06

Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen findet nach § 90 Abs. 2 a 2. Alt. SGB IX nur dann Anwendung, wenn die in § 69 Abs. 1 Satz 2 SGB IX bestimmte Drei-Wochen-Frist bei Kündigungszugang verstrichen ist, d. h. der Arbeitnehmer muss zunächst den Antrag auf Anerkennung der Schwerbehinderteneigen- schaft drei Wochen vor Zugang der Kündigung gestellt haben.

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