Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Leitungsaufgaben, Leitungsrollen und Leitungsverantwortung

Die Teilnehmer kennen die zeitgemäßen Grundlagen moderner Mitarbeiterführung und erfahren, dass Führung mehrdimensional und situativ ist. Sie sind sich der unterschiedlichen Führungsaufgaben, Führungsrollen und der benötigten Führungsfähigkeiten bewusst. Dazu gehört auch das Wissen um motivierende und demotivierende Faktoren und die Erkenntnis, dass man Ziele im Führungsalltag benötigt und diese verfolgt.

Führung und Motivation

10 Lehreinheiten
Die ideale Führungspersönlichkeit braucht, so hat es einmal ein Hamburger Politiker ausgedrückt: "die Würde eines Erzbischofs; die Selbstlosigkeit eines Missionars; die Beharrlichkeit eines Steuerbeamten; die Erfahrung eines Wirtschaftsprüfers; die Arbeitskraft eines Kulis; den Takt eines Botschafters; die Genialität eines Nobelpreisträgers; den Optimismus eines Schiffbrüchigen; die Findigkeit eines Rechtsanwalts; die Gesundheit eines Olympiakämpfers; die Geduld eines Kindermädchens; das Lächeln eines Filmstars und das dicke Fell eines Nilpferds." Niemand kann derart vielfältigen Erwartungen gerecht werden. Und das heißt: Es ist eigentlich nur noch die Frage, in welchem Bereich man sich entscheidet, bevorzugt zu scheitern.

Die Teilnehmer

  • lernen die zeitgemäßen Grundlagen moderner Mitarbeiterführung kennen.

  • erarbeiten ein gemeinsames Führungsverständnis für die Führungsrolle(n) und -aufgaben im Betriebsrat, in dem Motivation als Kernaufgabe erkannt und gelebt wird.

  • setzen sich vor dem Hintergrund der vermittelten Führungsansätze mit ihren spezifischen Führungs- und Leitungsanforderungen in ihrer Rolle als Be- triebsrat auseinander.

  • erkennen motivierende und demotivierende Faktoren in der täglichen Zu- sammenarbeit mit Mitarbeitern, Kollegen und Vorgesetzten.

  • eignen sich für ihren Arbeitsbereich angemessene Grundlagen zur Leis- tungs- und Motivationssteigerung an.

  • reflektieren ihr persönliches Führungsverhalten, persönliche Stärken zu erkennen und zu nutzen.

Mit Zielen führen und steuern

10 Lehreinheiten
„In welche Richtung soll’s gehen“, diese Frage stellt sich oft in der Betriebsratsarbeit. Um in den ständig schneller verlaufenden Veränderungen den Überblick zu behalten und effektiv zu arbeiten, sind klare und transparente Ziele für eine erfolgreiche Arbeit gefordert. Ziele sind wichtig, wer sich keine setzt, der fährt meist im Schlingerkurs: im Privatleben, im Unternehmen, im Betriebsrat. Ziele klar formuliert und fest verankert geben Richtung und Halt für jegliches Tun. Sie helfen, Entscheidungen zu treffen und sie spornen an. Ziele sind unverzichtbarer Bestandteil der eigenen sowie der Motiva- tion aller anderen in einem Betriebsrat. Sie sind die Grundlage von Steuerung und schaffen die Möglichkeit einer Erfolgskontrolle.

Die Teilnehmer

  • reflektieren die Bedeutung von Zielen und Strategien für ihre Arbeit.

  • setzen sich mit Vision, Mission, Strategie und Abhängigkeiten von Zielen auseinander.

  • lernen Elemente, Instrumente, Methoden und Zweck der Steuerung mit Zie- len.

  • analysieren Aufgaben, und Rollen von Beteiligten in einem Zielbildungsprozess.

  • formulieren Ziele SMART.

  • analysieren die Umsetzung von Führung mit Zielen, d.h. das Einbinden und in Verantwortung bringen und beteiligen.

Kollegiales Beraten und Lernen - Motivieren und mit Zielen führen

6 Lehreinheiten
Die Teilnehmer beschäftigen sich am Beispiel konkreter von ihnen persönlich erfahre- ner Praxisfälle mit den Themen Führung und Motivation“ sowie „Mit Zielen und Feed- back steuern und führen“, erfahren praxisnah Anregungen, um persönliche Stärken zu festigen. Dabei können folgende Fragen erörtert werden:

  • Wie lebe ich meine Vorbildfunktion als freigestellter Betriebsrat bzw. Betriebsratsvorsitzender?

  • Was trägt zu einer vertrauensvollen Arbeitsatmosphäre bei?

  • Wie kann ich als Betriebsrat angemessen führen und motivieren?

  • Wie kann ich Eigeninitiative steigern?

  • Wie steht es mit der Selbstführung und persönlichen Strategien?

  • Welche Möglichkeiten der Entwicklung und Einführung eines Zielsystems gibt es?

  • Wie lassen sich widersprüchliche Ziele und Zielkonflikte entschärfen und konstruktiv auflösen?

  • Wie lässt sich eine Ziel- und Ergebniskontrolle gestalten?

  • Wie geht man mit widersprüchlichen Zielen um?

  • Welche Ansätze bestehen, Zielkonflikte zu entschärfen und konstruktiv aufzulösen?

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