Institut für Personalführung, Arbeitsrecht und Arbeitswirtschaft e.V.
IPAA

Das arbeitsgerichtliche Verfahren

11.06. - 13.06.2018 - 18213 - Weimar, Dorint Hotel am Goethepark Weimar

Seminarinhalt

Ein besonderer Kündigungsschutz für schwer behinderte Menschen ist geregelt im SGB IX, das dem Sozialrecht zuzuordnen ist. Dieser Kündigungsschutz ist aber andererseits in seinen Auswirkungen auch Bestandteil des Arbeitsrechts. Um aber diesen Kündigungsschutz wirklich oder zumindest besser verstehen zu können, sollte man zumindest auch die für das Schwerbehindertenrecht relevanten Grundregeln des Arbeitsrechts kennen.

Dazu gehören insbesondere auch die Regeln, die für die Begründung und Beendigung eines Arbeitsverhältnisses im arbeitsrechtlichen Sinne unter Berücksichtigung der Besonderheiten, die bei schwer behinderten Beschäftigten gelten.

Da das deutsche Arbeitsrecht zunehmend auch durch europäisches Arbeitsrecht beeinflusst wird, soll auch auf diese Zusammenhänge eingegangen werden.

Seminarthemen

Klärung arbeitsrechtlicher Grundbegriffe

Begründung des Arbeitsverhältnisses
· Einstellungsfreiheit
· Diskriminierungsverbote, insbesondere schwerbehinderter Menschen

Fragerechte bei Anbahnung von Arbeitsverhältnissen

Beendigung von Arbeitsverhältnissen
· Kündigung
· Befristung
· Aufhebungsvertrag unter besonderer Berücksichtigung des schwerbehinderten Status

Verwaltungs- und arbeitsgerichtliche Verfahren mit Besuch eines Verhandlungstages bei einem Arbeitsgericht

Europäisches Arbeitsrecht und die Umsetzung von EU-Richtlinien in das nationale Arbeitsrecht der Bundesrepublik Deutschland

Teilnahme an einem Termin des Arbeitsgerichtes

DozentInnen

· Harald Fritsch, Dipl.-Betriebswirt, Dozent für Fragen des Schwerbehindertenrechts, Bremen

Zielgruppen

· Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen
· Betriebsratsmitglieder
· MitarbeiterInnen der Personalabteilungen

Seminargebühr

450,00 €

Falschbeantwortung der Schwerbehinderten- eigenschaft
BAG, 18.10.2000
2 AZR 389/99

Die Falschbeantwortung der Frage nach einer Schwerbehinderung des Arbeitnehmers berechtigt nicht zur Anfechtung des Arbeitsvertrages, wenn die Schwerbehinderung für den Arbeitgeber offensichtlich war und deshalb bei ihm ein Irrtum nicht entstanden ist.

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